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Ruhr 2010 - Kunst im Ruhrgebiet |
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Künstlerinnen und Künstler |
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Die Künstlerin Angelika Fink beschäftigt sich seit frühester Jugend mit vielfältigen künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten. Aufgewachsen in einem Elternhaus, in dem vieles selbst gemacht und kreativer Ideenreichtum gefördert wurde, lernte sie früh, handwerkliches Geschick mit künstlerischer Kreativität zu verbinden. In unterschiedlichen kunsthandwerklichen Techniken, wie Malen und Zeichnen, Emaillieren, Batiken, Seidenmalerei, Tiffany-Glaskunst, Weben und Nähen, fand sie Möglichkeiten ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen. |
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Künstlerisch gestaltete Gegenstände, die nicht nur
Kunstwerke an sich, sondern als Gebrauchsgegenstände einen Bezug
zum Alltag haben, sind neben der Malerei Mittelpunkt ihres
Schaffens. Die Vorliebe für die Goldschmiedekunst entdeckte sie als junge Frau in einem Goldschmiedekurs der VHS. Der Gedanke, Schmuck aus edlen Materialien zu gestalten, ließ sie seitdem nicht mehr los und so richtete sie sich vor kurzem eine Hobby-Goldschmiede ein. Als Autodidakt übte sie sich in verschiedenen Techniken der Goldschmiedekunst und es entstanden erste Schmuckstücke, die sie erstmals in der Ausstellung „Herzensangelegenheiten“ des Kunstkreises „Atelier im Revierpark“ ausstellt. |
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Werke der Künstlerin und Hobby-Goldschmiedin Angelika Fink |
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Material: 925 Silber, Turmalinquarz Bei diesem Schmuckset hat die Künstlerin sich von den Steinen inspirieren lassen. Die Bergkristalle mit eingeschlossenen schwarzen Turmalin-Kristallen sind so gefasst, dass das Licht hindurch scheinen kann und die Transparenz des Bergkristalls mit den schwarzen Einschlüssen einen wunderbaren Kontrast ergeben. Der Halsreif, auf dem die einzelnen Elemente aufgezogen sind, wurde nicht selber gefertigt. |
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Interview mit Künstlerin und Hobby-Goldschmiedin Angelika Fink
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| Wie entstand Ihre Liebe zur Kunst und seit
wann beschäftigen Sie sich mit Kunst? Angelika Fink: Die Liebe zur Kunst wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt. Soweit mein Erinnerungsvermögen in die Kindheit zurückreicht, habe ich gemalt und gebastelt und wurde dabei von meinen Eltern unterstützt und gefördert. Im Laufe meines Lebens übte ich viele Kunsthandwerke aus. Alles was mich faszinierte, musste ich ausprobieren. Meine besondere Vorliebe galt immer dem Malen und Zeichnen und der Herstellung von Schmuck. |
| Seit wann beschäftigen Sie sich mit der Goldschmiede-Kunst? Angelika Fink: Als Jugendliche hatte ich den Wunsch, Goldschmied zu werden. Diesen Berufswunsch konnte ich leider nicht realisieren, habe aber einen Goldschmiedekurs der VHS über zwei Jahre besucht. Dort erlernte ich die Grundlagen dieses Kunsthandwerks. Die Faszination für Schmuckgestaltung ist seither geblieben und so habe ich 2009 damit begonnen mich theoretisch mit der Goldschmiederei auseinanderzusetzen, während ich nach und nach die notwendigen Werkzeuge anschaffte. Inzwischen sind etliche Schmuckstücke in unterschiedlichen Techniken aus Silber entstanden. |
| Welche Techniken verwenden Sie bei Ihrer Goldschmiedekunst? Angelika Fink: Zunächst ist die Goldschmiederei ein Handwerk. Grundlegende Techniken sind das Sägen, Biegen, und Umformen des Metalls und das Verbinden mehrerer Metallteile durch Löten oder andere Methoden. Die Beherrschung dieser Techniken sind für die Herstellung fast aller Schmuckstücke erforderlich. Diese Grundtechniken übte ich zunächst mit preiswerten Metallen, wie Kupfer und Messing, bevor ich mich an Silber wagte. Im Prinzip bestimmt das gewünschte Aussehen eines fertigen Schmuckstücks die Anwendung einer entsprechenden Technik. Das Metall kann zu diesem Zweck gegossen getrieben oder geschmiedet, retikuliert, geschmolzen, gebohrt, graviert, geätzt, geprägt, emailliert mit Einlegearbeiten oder gefassten Edelsteinen versehen werden. Die Techniken der Goldschmiedekunst sind so vielfältig, dass selbst ein gelernter Goldschmied sie nicht alle in Perfektion beherrschen kann. |
| Was fasziniert Sie an der Goldschmiedekunst? Angelika Fink: Mich fasziniert die uralte Handwerkstradition der Goldschmiede, in der Arbeitsmethoden und Handwerkszeuge seit der Antike nur wenig Veränderung erfahren haben. Auch wenn moderne Produktionsverfahren inzwischen die industrielle Schmuckfertigung ermöglichen, so haben sich die Arbeitstechniken des Goldschmieds nur unwesentlich verändert und man findet in jeder Werkstatt heute noch Werkzeuge, die schon vor hunderten von Jahren in fast unveränderter Form von Goldschmieden benutzt wurden. Die Vielfältigkeit der Techniken lässt keine Routine aufkommen. Soweit das Material es zulässt, sind die Gestaltungsmöglichkeiten fast unbegrenzt. Mit jedem Schmuckstück, das ich anfertige, lerne ich neues hinzu. Bevor ich eine Idee umsetzen kann muss ich mich als Autodidakt zunächst theoretisch mit der Arbeitsmethode auseinandersetzen. Immer wieder stehe ich vor neuen handwerklichen und künstlerischen Herausforderungen. Das macht dieses Hobby für mich so spannend. Beim Arbeiten kann ich alles um mich herum vergessen und wenn nach langer, manchmal mühevoller Arbeit, so ein „Kunststück“ fertig ist, empfinde ich tiefe Befriedigung und riesige Freude. |
| Was ist Kunst für Sie? Angelika Fink: Kunst ist für mich die Verkörperung des Geistigen. Ein Mensch, der für Gefühle, Gedanken und Einsichten, die er in seiner Seele trägt, nach gestalterisch-schöpferischen Ausdrucksmöglichkeiten sucht, erschafft ein Kunstwerk. Das kann ein Bild, eine Skulptur, die Sandburg spielender Kinder, ein Gedicht oder auch sinnstiftende Arbeit, wie das Anlegen eines Gartens sein. |
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Unser Tipp für
Schmuckinteressierte: Die Künstlerin möchte ihr faszinierendes Hobby gerne weitergeben und bietet Interessierten die Möglichkeit in ihrer Werkstatt ein individuelles Schmuckstück nach eigenen Vorstellungen anzufertigen. Kontakt unter: info@finkenschmiede.de www.finkenschmiede.de oder Tel.: 0177 700 78 26 |
Weitere Werke der Künstlerin Angelika Fink |
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"Omas Ehering" Material: 585 Gold, 925 Silber, Saphir Bei diesem Ring hat die Künstlerin den Ehering ihrer Großmutter in ein "Silberkleid" gepackt und mit einem Saphir geschmückt. |
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"Kraterlandschaft" Material: 925 Silber, 585 Gold Ring mit Kraterlandschaft. Für die Goldkügelchen, die die Ringplatte zieren, wurden alte, ungetragene Ringe eingeschmolzen und aus einer goldenen Ringschiene der umlaufende Kreis angefertigt. |
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Ausstellungen der Künstlerin Angelika Fink |
| Ausstellungen und Kunstmärkte des Kunstkreises Atelier im Revierpark Vonderort Oberhausen |
Weitere Werke der Künstlerin Angelika Fink |
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"Mondsteinring" Material 925iger Silber, Mondstein Dieser monströse Ring ist das Erstlingswerk der Künstlerin. Ein Schmuckstück, auf das sie sehr stolz ist. Die anspruchsvolle Goldschmiedearbeit ist gut gelungen, Das Einfassen der Steine gestaltete sich jedoch schwieriger als angenommen. Die Bilder zeigen gnadenlos, dass hier noch Übungsbedarf besteht. |
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Kurzportrait der Künstlerin Angelika Fink |
Kontaktdaten | |
| Künstlerin, Hobby-Goldschmiedin | Email: info@finkenschmiede.de | |
| Aquarelle, Acrylbilder, Ölgemälde | Mobiltelefon: 0177 - 700 78 26 | |
| Unikat-Schmuck aus Edelmetallen, mit Edelsteinen | Webseite: www.finkenschmiede.de | |
Weitere Werke der Künstlerin Angelika Fink |
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Material: 925 Silber Der Ring ist ein Entwurf und eine Arbeit der Tochter der Künstlerin. Eine erste "Schülerarbeit" sozusagen. Bei dem Muster auf der Ringplatte handelt es sich um einen mit Säure eingeätzten Binär-Code. Computer funktionieren mit diesem Code aus Nullen und Einsen. Wer diese Zeichen lesen kann, (spiralförmig von innen nach außen) sieht hier den Namenszug der Besitzerin. |
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| Kunstkreis Atelier im Revierpark Vonderort Oberhausen - offen für alle Künstlerinnen und Künstler aus dem Ruhrgebiet |